Begleitung der Fusion in einen internationalen Konzern
Ausgangssituation
Das "kleine" Unternehmen (500 Mitarbeiter in Deutschland) hat ein wesentlich größeres gekauft (2000 Mitarbeiter in Deutschland) und muss diese, sowie einen kurz zuvor übernommenen Spezialanbieter, möglichst schnell integrieren, um aggressive Unternehmensziele in einem hart umkämpften Markt mit sinkenden Margen umzusetzen.
Zusätzlich waren die drei Firmen sehr unterschiedlich geprägt:
- Hersteller versus Dienstleister
- Verschiedene Business-Modelle und -Prozesse
- Gelebte Unternehmenskultur
- "kampferprobter" Betriebsrat versus Kooperation
- Negative Vorerfahrungen mit Veränderungen
Ziele
- Initiierung einer neuen gemeinsamen Firmenkultur
- Gegenseitiges Verständnis für die Andersartigkeit der Anderen entwickeln
- Die wesentlichen Business-Prozesse sind innerhalb von sechs Monaten aufeinander abzustimmen, um die neuen Ziele und Visionen umzusetzen zu können
Aufgaben
- Anpassung des weltweit eingesetzen Traingskonzepts an deutsche Verhältnisse und Durchführung der Pilotveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Personalentwicklung
- Leitung von 15 Großgruppen-Workshops
- Dokumentation der Workshopergebnisse, Reporting und Adjustment
- Prozessbegleitung verschiedener Teams im Rahmen der Umstellung
Keylearnings
- Enge Kooperation mit dem Betriebsrat hat sich als elementar für den Erfolg erwiesen
- Klare Statements der Geschäftsleitung sind wichtig, noch wichtiger sind daraus folgende, sichtbare Konsequenzen
- In bestimmten Situationen kann eine "Geschäftsleitung zum Anfassen" entscheidend für die Glaubhaftigkeit der beabsichtigten Veränderungen sein